Einbruchschutz

Wenn die Automobilindustrie ein Fahrzeug anbieten würde, dass ähnlich miserabel gesichert wäre wie ein Standardfenster, wäre das Modell sicherlich unverkäuflich. Bei Fenstern und Türen akzeptieren die Verbraucher jedoch klaglos, dass sich die Bauelemente mit einem handelsüblichen Schraubenzieher in weniger als zehn Sekunden öffnen  lassen. Ungesicherte Fenster sind für einen Einbrecher kein Hindernis. Wer allerdings Opfer eines Einbruchs geworden ist, denkt meistens ganz anders über einbruchhemmende Sicherheitsausstattung. Die Grundsicherung für ein PaXsecura050-Sicherheitsfenster kostet beispielsweise nur einen Aufpreis von weniger als 20 Euro pro Flügel. Wer darauf verzichtet, macht Einbrechern das Leben unnötig leicht.

Die Statistik der Kriminalpolizei verzeichnet bei Eigentumsdelikten seit Jahren eine Zunahme. Alle vier Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Fenster der Marke PaXsecura sind ein wirksamer Schutz gegen Täter, die schnell und unkompliziert eine Wohnung knacken wollen.

News zum Thema Einbruchschutz

Das beste Netzwerk für Einbruchschutz

Mehr als 100 PaXpartner bilden das bundesweit beste Netz für Sicherheitstechnik rund um Fenster und Türen. Bei einer Fachtagung in Mainz brachten sich die Experten nun auf den neuesten Stand.

PaXpartner informieren sich auf einer Fachtagung in Mainz über neue Sicherheitssysteme

Um die hohe Zahl der Einbruchdelikte in Deutschland in den Griff zu bekommen, hat PaX sein Experten-Netzwerk PaXpartner in den vergangenen Jahren intensiv bei Fortbildungsmaßnahmen unterstützt. Das Ergebnis: Inzwischen haben alle Betriebe, die dem PaXpartner-Netzwerk angehören, die Schulung zum "Mechanischen Errichter" absolviert. Diese Schulung ist eine Vorraussetzung dafür, dass Polizei und Landeskriminalämter die Betriebe als Experten für Einbruchschutz listen.

Einbrecher scheitern immer häufiger an mechanischen Sicherheitssystemen

Noch gibt es keine belastbaren Zahlen von den Landeskriminalämtern, aber es zeichnet sich ab, dass die Zahl der Einbrüche 2017 stark zurück gegangen ist. Ein wichtiger Grund: Die mechanische Einbruchsicherung zeigt Wirkung.

Bundesweit scheint die Zahl der Wohnungseinbrüche rückläufig zu sein. Aus mehreren Bundesländern sickerte bereits durch, dass es 2017 deutlich weniger Einbruchdelikte gegeben hat. In den vergangenen Jahren war vor allem Nordrhein-Westfalen stets in besonders hohem Maße betroffen.

KfW führt gestaffelte Förderung für Einbruchschutz ein

Die bundeseigene Förderbank hat den Zuschuss für einbruchhemmende Maßnahmen verändert. Die Neuregelung ist vor allem für kleinere Vorhaben bestens geeignet. Aber auch größere Baumaßnahmen werden von der KfW gefördert.

Verbesserte Förderung insbesondere für kleinere Vorhaben

Mit dem Zuschussprogramm "Altersgerecht Umbauen" fördert die KfW auch Maßnahmen zum Einbruchschutz von Hauseigentümern (Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen) und Mietern. Ab sofort gelten beim Einbruchschutz gestaffelte Zuschüsse. Die ersten 1000 Euro der förderfähigen Investitionskosten werden nun mit 20 Prozent (vorher 10 Prozent) bezuschusst. Für alle zusätzlichen förderfähigen Kosten, die über 1000 Euro hinausgehen, wird weiterhin ein Zuschuss von 10 Prozent gewährt.

Einbruchschutz und Polizeiarbeit zeigen Wirkung: Zahl der Einbrüche ist 2016 gesunken

2016 hat die Polizei 6.372.526 Straftaten festgestellt. Ohne Berücksichtigung der rein ausländerrechtlichen Verstöße wurden 5.884.815 Straftaten erfasst, ein Rückgang um 0,7 Prozent im Vorjahresvergleich.

Die Aufklärungsquote hat mit einem Wert von 54 Prozent den höchsten Stand der vergangenen fünf Jahre erreicht (2015: 53,4 Prozent). Je nach Kriminalitätsbereich gibt es aber große Unterschiede. Beim Wohnungseinbruchdiebstahl ist sie trotz einer deutlichen Steigerung auf 16,9 Prozent weiterhin gering, bei Tötungsdelikten liegt sie hingegen bei 94,6 Prozent. Einbrecher kommen also in der Regel davon, ohne erwischt zu werden.

PaX informiert auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung

Ein Thema hat Verbraucher im vergangenen Jahr in Atem gehalten: Die Zahl der Einbrüche ist erneut gestiegen, viele Menschen sind verunsichert und wissen nicht, was Sie tun sollen, um ihre Familie und ihren Besitz zu schützen. Da passt es, dass die Rheinland-Pfalz-Ausstellung, die größte Verbraucherausstellung des Bundeslandes, mit der Sonderschau „Sicheres Zuhause“ eine „Messe in der Messe“ auf die Beine gestellt hat.

In Halle 11 informieren Experten der kooperierenden Landeskriminalämter Rheinland-Pfalz und Hessen sowie der Polizeipräsidien Mainz und Westhessen über Warnsysteme und zeigen auch auf, wie man sich an der Haustür richtig verhält. Wer sich mehr Sicherheit für sein Zuhause wünscht, findet auf der Messe zertifizierte Unternehmen, die auf den Einbau von gesicherten Systemen spezialisiert sind.

Fachartikel zum Thema Einbruchschutz

4000 Jahre hinter Schloss und Riegel Eine kleine Menschheitsgeschichte der Sicherheitstechnik

Vom Fallriegelschloss zum Mikrochip

»Der mutige Held, vorzugsweise mit Lederjacke bekleidet, eine Peitsche in der rechten Hand, steht vor einer augenscheinlich undurchdringlichen Wand. Er schaut hier, drückt und probiert dort. Nun endlich hat er etwas entdeckt und seine Augen blitzen unter der weiten Krempe seines speckigen Hutes. Mit beiden Händen drückt er die vier verborgenen Knöpfe und mit einem leichten Klicken gibt eine Klappe das verdeckte Schlüsselloch frei. Als er den Schlüssel hineinsteckt und vorsichtig, langsam herumdreht, gerät die Szene plötzlich in Bewegung. Rauchschwaden ergießen sich in die unterirdische Kammer, blitzende Klingen schießen aus den Wänden.« Solche und ähnliche Szenen kennen wir aus fast jedem Abenteuerfilm.

Alte Tür, moderne Technik: Historische Türen nach modernen Sicherheitsanforderungen umgerüstet

Mit großer Wahrscheinlichkeit gibt es kein Bauteil eines Hauses, das so häufig in die Hand genommen wird wie eine Tür. Es ist so gut wie ausgeschlossen, dass wir nicht nur einmal, sondern mehrmals am Tage eine Tür in die Hand nehmen, sie öffnen und schließen. Aber obgleich wir sie jeden Tag nutzen, gehen wir doch häufig achtlos durch Türen hindurch und an ihnen vorbei. Andererseits prägen Außentüren (Haustüren) als Schmuckstück das Erscheinungsbild eines Hauseinganges. Und nicht von ungefähr ist die Haustür die Visitenkarte eines Hauses. Historische Türen sind bedeutende Dokumente handwerklicher Kunst und Entwicklung, die schon deshalb in unserer schnelllebigen Zeit erhalten bleiben sollten.

Einbruchschutz in denkmalgeschützten Gebäuden

Die Bewahrung unserer kulturellen Vergangenheit und Geschichte ist eine wichtige Aufgabe der Gesellschaft. Daraus erwächst eine Verpflichtung zum Schutz der Kunstwerke aber auch der Denkmäler. Wie können die unterschiedlichen Anforderungen zu einem integrierten Schutzkonzept zusammengefasst werden ? Zuerst muss man sich darüber klar werden, durch welche Risiken die Kunst- und Kulturgüter in einem Museum gefährdet sind. Neben plötzlich auftretenden Schadenereignissen wie Feuer, Überschwemmungen, Einbruch, Vandalismus, Raub, Leitungswasserschäden gibt es auch Schadenursachen mit schleichendem Verlauf. Dies sind zum Beispiel Schäden durch UV-Strahlung, falsches Raumklima und Schädlingsbefall.