Denkmalschutz

Der Denkmalschutz ist in unserer modernen Zeit zu einer komplizierten Angelegenheit geworden. Zum einen hat die Gesellschaft ein starkes Bewusstsein dafür entwickelt, Gebäude mit einer Geschichte zu erhalten. Die Sanierung mit der Abrissbirne kommt quasi nicht mehr vor. Auf der anderen Seite werden die Vorschriften zur energieeffizienten Sanierung immer komplexer. Und wer in einem historischen Gebäude wohnt, will nicht auf modernen Wohnkomfort verzichten. Fachbetriebe, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Baudenkmäler zu erhalten, müssen deswegen große Anstrengungen unternehmen, um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Expertise von PaX-Fachleuten sowie die hitorisierenden Bauelemente von PaXclassic tragen dazu bei, dass bemerkenswerte Gebäude der Nachwelt erhalten bleiben.

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News zum Thema Denkmalschutz

Fachartikel zum Thema Denkmalschutz

Anforderungen an Fenster im Baudenkmal

Die Sanierung von historischen Fenstern, der restauratorische Umgang mit historischer Fenstersubstanz, gilt innerhalb der Denkmalpflege als hohe Kunst und hehres Ziel gleichermaßen. Anspruchsvollstes Handwerk ist gefragt, breite Kenntnis von Konstruktion und Materialien ebenso. Kurz, dieser vornehmsten aller denkmalpflegerischen Fensterfragen gilt mit Recht unsere volle Aufmerksamkeit. Den Denkmalpfleger erfüllt es mit tief empfundenem Glück, sollte ihm eine solche Reparatur, eine Fensterrestaurierung, gelingen. Aber machen wir uns nichts vor, die Fensterrestaurierung ist alles andere als denkmalpflegerischer Alltag.

Bewahrung historischer Fenster aus technischen Gründen

Während historische Fenster auf Flohmärkten reges Käuferinteresse finden, gibt es nach wie vor eine starke Tendenz, diese Bauelemente aus ihren architekturgeschichtlichen Zusammenhängen zu entfernen und durch neue Serienfenster zu ersetzen. Dabei ist die überwiegende Mehrzahl der Altfenster durchaus noch in einem reparablen Zustand, und die formale Qualität der neuen Fenster bleibt weit hinter ihren Vorbildern zurück. Der immense Verlust baulicher Gestaltwerte geht einher mit einem noch gravierenderen Verlust geschichtlicher Qualität, wie unsere historischen Stadtquartiere vielfältig beweisen.

Denkmalpflegerische Aspekte bei Fensterkonstruktionen der 1950er Jahre

Das Jahrzehnt, kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs beginnend, hat eine charakteristische Architektur- und Designsprache hervorgebracht, die wir als Stil der 1950er Jahre bezeichnen. Dieser Stil ist abgeschlossen und liegt lange genug zurück. Er erfüllt damit die formalen Kriterien als Gegenstand denkmalpflegerischer Befassung. Dass dieser Zeitabschnitt denkmalrelevant ist, zeigt eine bereits 1990 durchgeführte Fachtagung in Hannover, auf der Ergebnisse von Bauforschung, Inventarisation sowie Probleme bei der baulichen Umsetzung denkmalpflegerischer Restaurierungen in zahlreichen Beispielen dargestellt wurden. Auf einer Exkursion im Verlauf der Tagung wurden dazu Siedlungen sowie Einzelgebäude besichtigt.

Die Bauhistorische Sammlung des Landesamtes für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz in Mainz

Zur Zeit, Stand 2007, umfasst die Sammlung ca. 3000 Stück. Davon sind 2717 elektronisch erfasst. Alle Stücke sind auf Einzelseiten (Vorder- und Rückseiten) mit den wichtigsten Informationen nach Kategorien aufgenommen, aufgelistet, fotografiert, beschrieben und über CD-ROM abrufbar. Der Beginn der Sammlung fällt in das Jahr 1980. Damals trat der Initiator dieser Sammlung als Gebietsreferent in das Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, Mainz, ein. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als praktischer Denkmalpfleger kümmerte er sich von Anfang an um das so wichtige Feld des historischen Baudetails.

Einheimische und andere Holzarten für Fenster und Türen in der Denkmalpflege

Anforderungen an Fenster Fenster als Bestandteil einer Gebäudehülle sind einer Vielzahl von Einwirkungen ausgesetzt, die aus verschiedenen Richtungen auf das Fenster wirken. Von außen kommen Wind, Regen, Temperaturschwankungen, Schall, Sonneneinstrahlung, aber auch mechanische Angriffe (z.B. Einbruchsversuch), gegen die das Fenster den Innenraum wirkungsvoll abschirmen und schützen muss. Von innen wirken Raumlufttemperatur und Raumluftfeuchte auf das Fenster ein. Insbesondere die Raumluftfeuchte muss nach außen abtransportiert werden, um ein »behagliches« Raumklima zu gewährleisten und Schimmelpilzbildung vorzubeugen. Weiterhin wirken mechanische Lasten, z.B.