Sie müssen JavaScript aktivieren, um diese Website besuchen zu können.

PaXretro78 aus Eiche für Museumsgebäude in Köln

Die Fenster wurden nach historischem Vorbild in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde konstruiert.
PaXretro78 aus Eiche für Museumsgebäude in Köln

Das in der Kölner Südstadt zwischen 1901 und 1906 erbaute, repräsentative Gebäude wurde von einem vermögenden Zuckerfabrikanten erbaut um darin eine umfassende Privatsammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Sammlung besteht aus über 65.000 Objekten aus Übersee, 100.000 historischen Fotografien und rund 40.000 Fachbüchern.  
Im zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude erhebliche Schäden, der gesamte Nordflügel wurde bis auf die Erdgeschoßmauern zerstört. Nach dem Krieg wurde es wieder aufgebaut, allerdings wurden dabei die Fenster dem damaligen Verständnis bzw. Zeitgeschmack angepaßt. Einige Fensteröffnungen wurden zugemauert und damit der vorübergehenden Nutzung als Kammerspielhaus "geopfert".

Seit 1967 wurde das Haus zum Ausstellungsgebäude für die ursprüngliche Sammlung. Die beiden „Jahrhunderthochwasser“ 1993 und 1995 hatten die unterirdischen Depotflächen vom Museum unbrauchbar gemacht, daher wurde ein Museumsneubau im Herbst 2010 an anderer Stelle in Köln eröffnet. Letztlich entschied sich die Stadt Köln für eine umfangreiche Kernsanierung und Modernisierung als zukünftige Schule für die Oberstufe der Integrierten Gesamtschule. Da es keinerlei historischen Fenster mehr gab, legten die Denkmalbehörde und PaX ein altes Foto aus der Erbauungszeit zugrunde. Es wurde eine maßstäbliche CAD-Zeichnung eines neuen Isolierglasfensters (mit hohem Schallschutz und Sicherheitsbeschlägen) in das Foto "montiert" (im Schwarz-Weiß-Bild mit rot eingekreist) um eine bestmögliche Angleichung an den Urzustand zu gewährleisten. Auf diesem Wege stellte sich heraus, daß die historischen Fenster in den Oberlichtern Setzhölzer und in den unteren Flügeln einen besonders breiten Stulp hatten.

Nach der Sanierung Ende 2021 sieht das Gebäude fast wieder wie zur Baufertigstellung 1906 aus...lediglich vier Fensteröffnungen im zweiten Obergeschoß blieben verschlossen. Hier stießen die Architekten bei der Sanierungsmaßnahme auf besonders schützenswerte Sgraffiti aus der Zeit um 1950. Für das Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege handelt es sich um einen besonders erhaltenswerten Fund und einen besonderen Glücksfall, dass die Sgraffiti in dieser Qualität und Vollständigkeit weitgehend unbeschädigt ans Tageslicht gekommen sind. Aus dem Schaffen des ausführenden Künstlers Prof. Otto H. Gerster gibt es nur noch wenige erhaltene Kunstwerke.

Details zum Projekt
Ausführungsjahr:
2021
Ort:

Köln
Deutschland

Weitere Referenzen

Neubau mit Walmdach und anthrazitgrauen Kunststoff-Aluminium-Fenstern von PaX

Kunststoff-Aluminium-Fenster für Neubau in Markt Taschendorf

Kunststoff-Alu-Fenster in Anthrazit – modern, langlebig & energieeffizient, montiert von Meyer Baufertigteile GmbH & Co.KG.
Details anzeigen
Vorgraten und Erker mit denkmalgerechten Sprossenfenstern von PaX in Hamburger Einfamilienhaus aus dem 20. Jahrhundert

Denkmalgerechte Holzfenster für Wohnhaus mit Ensembleschutz

Denkmalgerechte PaX-Holzfenster in der Hamburger Siemershöhe: Sicherheit, Schallschutz & historische Optik, montiert von PaXpartner-Fachbetrieb HolzArt.
Details anzeigen
Dreiflügeliges graues Holzfenster mit Oberlicht

Graue Holzfenster für Stadtvilla in Frankfurt am Main

Holzfenster in Eukalyptus-Holz mit RC2-Sicherheit, Schallschutzklasse 3 und edler Farbgestaltung für eine Stadtvilla in Frankfurt.
Details anzeigen
Ihnen gefällt unsere Arbeit?

Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wir nehmen uns Zeit für Ihr Projekt und beraten Sie gerne!

PaX AG
Neuweg 7
55218 Ingelheim
E-Mail schreiben
Folgen Sie uns
Anfrage an PaX

Sie möchten eine Anfrage an uns stellen? Unser Kontaktformular qualifiziert Ihr Anliegen vor, sodass wir Ihnen präziser helfen können.