PaXretro68 Fenster aus Fichte für Stiftsherrenhaus in Ellwangen
Die Zeit verändert nicht nur die Menschen, sondern auch die Nutzung der Gebäude in denen sie wohnen. So wie bei dem barocken Stiftsherrenhaus am Marktplatz in Ellwangen. Es wurde 1691 auf einem alten Gewölbekeller aus dem Spätmittelalter errichtet und diente 140 Jahre lang als Unterkunft für den geistlichen Adel der Fürstprobstei.
Die Stadt Ellwangen kaufte 1831 das Gebäude für 7.200 Gulden und wandelte es zum hiesigen Forstamt samt Wohnsitz des Oberforstmeisters um. 1970 wurde das historische Anwesen in bester Lage zum Polizeirevier umgebaut.
Nach einigen Jahren des Leerstandes wandelte sich 2018 die Nutzung erneut. Ein Bauunternehmen aus Schwäbisch Hall erwarb das Stiftsherrenhaus und es entstanden in einer aufwendigen Sanierung 7 Eigentumswohnungen sowie ein Restaurant im Erdgeschoß.
Das Haus wurde als KfW-Energieeffizienzhaus „Denkmal“ saniert. Für einen geringen Wärmeverlust des über 300 Jahre alten Gebäudes sorgen neben anderen Maßnahmen auch die denkmalgerechten 3-fach verglasten Holzfenster aus Fichte mit Wiener Sprosse. Die neuen Eigentümer sparen somit nicht nur bei den Heizkosten, sie haben auch die Möglichkeit einer steuerlichen Sonderabschreibung und Anspruch auf eine attraktive Förderung der KfW-Bank.
Details zum Projekt
Ellwangen
Deutschland
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