PaXretro68 aus Kiefer für Jahrhundertwendegebäude in Köln
Das sehr gepflegte Kölner-Doppelhaus wurde bereits 1985 unter Denkmalschutz gestellt. Es ist ein wunderbares Beispiel wohltuender Jahrhundertwendearchitektur. Der halbrunde Erker, der im Obergeschoß auch gleich einen Balkon ergibt, wirkt mit seinen fünf aufrechten Fenstern, den schlanken Säulen, dem feinen Perlstabfries und den über den Fenstern sitzenden Medaillons wie ein kleiner Tempel vor der Fassade. Die Fassade selbst, mit einem Rundbogenfenster und drei Fenstern mit Blendläden im Obergeschoß wirkt ruhig, aber keinesfalls langweilig. Eine weitere Besonderheit ist der Giebelbereich mit den zwei dreiteiligen Fensteranlagen, bei denen das mittlere Fenster plastisch aus der Ebene der anderen hervorspringt. Diese beiden Fenster lassen sich ebenfalls mit Blendläden verschließen und werden jeweils seitlich geschmückt mit fünffach kannelierten Pilastern, in denen im oberen Bereich stilisierte Kordelschnüre hängen. Oberhalb der Fenster läuft über die gesamte Giebielbreite ein Kranzgesims mit Zahnschnitt. Im Giebel selbst findet sich noch ein markantes Stuckmedaillon auf dem ein Blumenkorb mit seitlichen Rocaillen zu bewundern ist. Die Fassade ist so aufgebaut, dass der staunende Blick automatisch von Erdgeschoß zum Giebelbereich wandert. Die PaXRetro68-Fenster wurden in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde entwickelt und ersetzen Kunststoff-Fenster.
Details zum Projekt
Köln
Deutschland
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