PaXretro68 aus Kiefer für historischen Stadl in Rott
Errichtet um 1847 als Teil des örtlichen Pfarrhofs diente dieser der Bewirtschaftung der land- und forstwirtschaftlichen Pfarrpfründe. Doch schon nach kurzer Zeit, um etwa 1870, erfolgte keine Nutzung mehr durch den örtlichen Pfarrer, also wurde der Stadl verpachtet und diente fortan den örtlichenLandwirten als Unterstell- und Lagermöglichkeit für Gerätschaften, Heu und Stroh. Die Maßnahmen zur Instandhaltung waren seitdem mehr als dürftig, in entsprechendem Zustand zeigte sich das Gebäude vor der Sanierung.
Der beinahe 40 m lange und 11 m breite Ziegelbau ist ortsbildprägend und bildet mit dem angrenzenden Pfarrhof ein kirchlich-dörfliches Ensemble. Umso wichtiger war es der Denkmalpflege, dass der Baukörper in seiner Kompaktheit erhalten bleibt und nach dem Umbau immer noch klar als Stadl zu erkennen sein sollte.
Der ehemalige Stadl bietet nach der Sanierung den Bewohnern in zwei Wohneinheiten nun alten Flair in Verbindung mit natürlichen, langlebigen Materialien und zukunftsfähigem Wohnkomfort.
An diesem Projekt zeigt sich wunderbar, dass der Umbau von ehemaligen landwirtschaften Nutzgebäuden ein Gewinn für den Erhalt charakteristischer Dorfbilder sein kann und auch sein sollte.
Details zum Projekt
Rott
Deutschland
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