PaXretro68 aus Eukalyptus für nobles Mietshaus in Frankfurt
Jetzt auch im Detail wieder rund!
Das Haus wurde 1858 in zentraler Lage von Frankfurt am Main erbaut. In der Denkmalakte steht nur kurz und bündig: „Nobles Mietshaus, zentriert durch dreiachsigen Fassadenrisalit“. Die sehr symmetrisch gestaltete Fassade ist ebenso gekonnt wie sparsam mit für die Erbauungszeit typischen Stuckelementen verziert. Auf den ersten Blick wirkt sie fast langweilig. Tatsächlich aber, wenn man sich die Details in Ruhe ansieht, fallen vor allem die vielen Konsolen mit den Diamantquadern oder dem Rankwerk auf. Besonderen Wert legte der Architekt auf die ausdruckstark mit Gesims- und Stuckprofilen eingerahmten Fenster. Über alle vier Etagen hat er das gestalterische Thema der abgerundeten Ecken eingehalten, auch damals zur Erbauungszeit kein preiswertes Vergnügen! Den nicht mehr bauzeitlichen Nachkriegsfenstern aus den 1980er Jahren fehlten in der Binnengliederung die Teilung von Ober- und Unterlicht sowie die Zierprofile auf Kämpfer und Schlagleiste. Da Schall- und Wärmedämmung der Bestandsfenster sehr verbesserungsbedürftig waren, wurden neue PaXretro68-Fenster angefertigt. Im Zuge der Rekonstruktion waren alte Fotos vom Gebäude sehr hilfreich. Sehr weit musste das Denkmalamt nicht zurückgehen: Ein Foto aus den 1970er Jahren zeigt sehr gut, wie die bauzeitlichen Fenster ausgesehen haben. Zusammen mit einer anderen Farbgestaltung der Fenster (grün statt grau) wirkt die Fassade jetzt unbestritten wieder so nobel wie zur Erbauungszeit. Die stimmigen Fensterarbeiten wurden von der Schreinerei Blum aus Frankfurt in Absprache mit dem Denkmalamt durchgeführt.
Details zum Projekt
Frankfurt am Main
Deutschland
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