PaXretro68 aus Eukalyptus für barockes Fachwerkhaus in Frankfurt Höchst
Höchst unauffällig
Der Höchster Schlossplatz ist für viele Frankfurter einer der schönsten Plätze der Stadt. Zwischen der Bolongarostraße im Norden, dem Schloss Höchst im Westen, der Justinuskirche im Osten und der alten Stadtbefestigung mit Zollturm und Maintor im Süden gelegen und mit den Traditionsgaststätten „Alte Zollwache“, „Zum Bären“ und „Zum Schwan“ ist der Platz ein seit Generationen beliebtes Ausflugsziel. Das barocke Fachwerkhaus steht mit seinen zwei Vollgeschoßen traufseitig direkt zum Schlossplatz und die Fassade trägt mit geschweiften Fachwerkstreben, Rautenmustern und der markanten Farbgebung sehr zur Einzigartigkeit des Platzes bei. Die einfachverglasten Nadelholzfenster waren aus der Nachkriegszeit und im Grunde in guten Zustand, allerdings litten die Nutzer unter der Strahlungskälte und Zugluft vor den Fenstern. Die energetische Ertüchtigung der Bestandsfenster, also das Einziehen einer Dichtungsebene, das Umrüsten auf Isolierverglasung (oder einer Vorsatzscheibe) und der malermäßige Sanierungsanstrich wären per Saldo teurer geworden als der Einsatz neuer Isolierglasfenster. Auch die Lösung mit Innenvorfenster kam hier aufgrund der baulichen Gegebenheiten (Fachwerk) leider nicht in Frage. Nach Abstimmung mit der Denkmalbehörde und unter Wahrung aller Ansichtsbreiten wurden entsprechende denkmalgerechte PaXretro68 Holzfenster konstruiert und von dem in Frankfurt ansässigen Schreinereibetrieb H&W Blum e.K eingebaut.
Die Wohnqualität hat sich durch den Austausch nach Angaben der Bewohner erheblich verbessert, ohne dass sich das Erscheinungsbild geändert hat, also eine „höchst“ unauffällige Sanierung dieses schönen Fachwerkgebäudes.
Details zum Projekt
Frankfurt Höchst
Deutschland
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