PaXretro58 aus Eiche für Gaststätte in München
Einer der ältesten erhaltenen Profanbauten der Landeshauptstadt und somit eine Rarität in der Münchner Altstadt steht im Hackenviertel an der Ecke Hotter-/ Hackenstraße.
Die am längsten bestehende Gaststätte Münchens, die „Hundskugel“, verfügt über einen spätmittelalterlichen Kern, der laut Denkmalatlas um 1640 umgebaut und aufgestockt wurde.
Nach dem Tod des legendären Modedesigners Rudolf Moshammer, dem letzten Eigentümer dieses Wirtshauses, wurde der Gaststättenbetrieb eingestellt und das Anwesen zum Sitz einer gemeinnützigen Stiftung.
Um den Außenputz so detailgetreu wie möglich zu erhalten, besserte man ihn bei der Fassadensanierung nur an Fehlstellen sorgsam aus und strich anschließend in einem sandfarbenen Ton.
Da der Fensterbestand aus einem wilden Sammelsurium bestand, ersetzte man ihn durch einheitliche denkmalgerechte Varianten. Die grün gefassten Eichenfenster mit ihren kupfernen Fensterblechen heben sich angenehm von der Fassade ab und die neuen Gauben integrieren sich wohltuend in die Dachlandschaft der Münchner Altstadt.
Ausgezeichnet wurde die gelungene Instandsetzung mit dem Münchner Fassadenpreis 2015
Details zum Projekt
München
Deutschland
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