PaXpur58 Fenster für das Schloß Borbeck in Essen

Dieses Wasserschloß erhielt PaXpur58 Fenster aus Eiche mit Sondersprossen und Beschlägen.
PaXpur58 Fenster für das Schloß Borbeck in Essen

Die Wasserburg „Schloß Borbeck“ hat eine bewegte Baugeschichte Eine Heberolle aus dem 10. Jhd. führt bereits den Oberhof Bort(h)beki auf. Dieser war verpflichtet, an das Stift Essen Abgaben zu leisten. 1273 fällt Haus Borbeck an die Äbtissin Bertha von Arnsberg. Als "Burg" wird Borbeck erstmals in einer Urkunde von 1372 bezeichnet. Kaiser Karl IV. gestattet darin der Fürstäbtissin Elisabeth von Nassau (1370-1412) das Femegericht nach Borbeck zu verlegen. Durch Kriegseinwirkungen wird Burg Borbeck immer wieder zerstört und erfährt so über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen. Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach (1726-76) hat Schloß Borbeck 1744 und 1764 vergrößert und es erhält seine heutige Gestalt. 1803 erwirbt Clemens Reichsfreiherr von Fürstenberg 1827 das Anwesen. Zwischen 1839 und 1842 lässt er das im spätklassizistischen Stil gehaltene (heutige) Wirtschaftsgebäude und den Marstall erbauen. Im Jahr 1941 erwirbt die Stadt Essen das Schlossensemble. Zwischen 1954 und 1966 lässt sie das Schloß und das Wirtschaftsgebäude im Innenbereich grundlegend neu gestalten. 1999/2000 wurden im ersten Bauabschnitt das Erdgeschoss mit dem Schlosssaal, dem Fürstäbtissinzimmer und dem Fürstenbergzimmer und weitere Räumlichkeiten renoviert. Auch die unpassenden Fenster wurden bei dieser Gelegenheit erneuert. In engster Zusammenarbeit zwischen dem Architekturbüro, der zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Landesamt für Denkmalpflege wurden umfangreiche Vorgaben für die neuen Fenster erarbeitet: zierliche Isolierglasfenster aus Eich mit nur 45mm Bauteiltiefe und mit einer nur 10mm dünnen Isolierverglasung, konstruktiv glasteilenden Sprossen mit traditioneller Kittfase sowie klassischen, aufliegenden Beschlägen fügen sich ideal in die Bausubstanz ein. Eine bedeutsame Neuerung ist der große Kammermusiksaal sein, der sich von der 1. Etage über eine lichte Höhe von zwölf Metern bis in den Dachgiebel hinein erstreckt. Heute wird Schloß Borbeck als öffentliches Kulturzentrum genutzt.

Details zum Projekt
Ausführungsjahr:
2007
Ort:

Essen Borbeck
Deutschland

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