PaX-Verbundfenster aus Eiche für Kirche St. Martin in Neuching
Auszug aus der Denkmalakte des BlfD:
Tassilostraße 2; Nähe Tassilostraße; Nähe St.-Martin-Straße. Kath. Pfarrkirche St. Martin, dreischiffiger Kirchenbau mit Chorflankenturm, im Kern spätromanisches Langhaus um 1200, Annakapelle 14./15. Jh., Chor und Turmunter-bau spätgotisch 15. Jh., 1756/6 barockisiert und verändert, 1966/7 um ein Schiff nach Süden erweitert; mit Ausstattung.
Die Fenster im Südschiff sollten auf Bauherrenwunsch getauscht werden, im dahinterliegenden Raum bereiten sich der Pfarrer und die Messdiener auf den Gottesdienst vor. Der Raum war bisher immer sehr kalt und schlecht zu heizen. Die Bestandsfenster von 1966/67 waren einfachverglast, ohne Dichtung, Weichholz, ungepflegter Zustand. Die verbaute Bleiverglasung muss schon von Anfang an zu groß gewesen sein, das führte zu starker Vorwölbung des Glases mit entsprechenden Beschädigungen, sowohl der Scheiben als auch des Fensterkitts.
Man konnte, da die Fenster sowohl auf der Ost- als auch auf der Südseite verbaut waren, anhand der Vorwölbung der Bleiverglasung regelrecht die Sonnenwanderung ablesen.
Vorgabe vom BLFD war der Erhalt der Bleiverglasung aus den 1960er Jahren, hier war das Pax Verbundfenster- Retro die beste Wahl. Die Lieferung der Pax Verbundfenster erfolgte somit ohne die äußere Verglasung. Die Demontage der historischen Fenster und Montage der neuen Fenster erfolgte durch Fa. Heidler. Herr Heidler ist auch der ehrenamtliche Kirchenpfleger in Neuching und den Nachbarpfarreien im Gemeindeverbund Neuching. Die Demontage der historischen Bleiverglasung, Restaurierung, Anpassung an die neuen Flügel und fachgerechte Montage erfolgte durch die Fa. Gustav van Treeck (Werkstatt für Mosaik und Glasmalerei GmbH aus München).
Details zum Projekt
Neuching
Deutschland
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