Kloster in Loccum mit PaXcontur68 Innenvorfenstern
Kloster 2.0“: über 850 Jahre Baugeschichte fit für die Zukunft
Das Kloster Loccum in Niedersachen wurde 1163 als eine Filialgründung des Klosters Volkenroda in Thüringen erbaut, mit dem es noch heute der Pilgerweg Loccum-Volkenroda verbindet. Neben dem Kloster Maulbronn in Baden-Württemberg gilt es als das am besten erhaltene Zisterzienser-Kloster nördlich der Alpen.
Das heutige Konventsgebäude wurde um 1780 auf dem ursprünglichen Bau neu errichtet und gilt als das älteste noch in Funktion befindliche Predigerseminar Deutschlands. Teile der Anlage waren „in die Jahre gekommen“ und eine Sanierung wurde notwendig. Kurz: Die Landeskirche hatte den Auftrag für eine Restaurierung, Modernisierung und Erweiterung erteilt.
In einer umfangreichen Sanierungsmaßnahme (2017-2021) wurden viele im Laufe der Zeit entstandene, nicht immer unbedingt passende Umbaumaßnahmen behutsam korrigiert, wertvolle Bausubstanz restauriert und unter anderem um eine moderne Bibliothek mit Platz für 120.000 Bücher erweitert.
Der Sanierung, energetische Ertüchtigung und Erneuerung der Fenster nahm sich die nicht nur auf diesem Gebiet spezialisierte Firma @krampundkramp aus Lemgo an. Über 100 historische, auswärts öffnende Fenster wurden fachgerecht restauriert und durch Innenvorfenster mit Sonnenschutzverglasung ergänzt. Teilweise wurden Vorsatzscheiben eingebaut und im Gaubenbereich wurden über 30 Stück neue, auswärts öffnende Isolierglasfenster eingesetzt. Für die Gesamtmaßnahme wurde eine Investitionssumme von über 38 Millionen Euro genannt, der Prior sprach von einem „Kloster 2.0, denn alles sei nun auf dem neusten Stand der Technik“.
Details zum Projekt
Loccum
Deutschland
Weitere Referenzen
Kunststoff-Aluminium-Fenster für Neubau in Markt Taschendorf
Denkmalgerechte Holzfenster für Wohnhaus mit Ensembleschutz