Kastenfenster aus Kiefer für Monumentalbau aus Zeit des Nationalsozialismus in Berlin
Die klare, sachliche Architektur des monumentalen, auf seine Weise Respekt einflößenden Gebäudes repäsentiert die angestrebte Bauweise der Zeit des Nationalsozialismus. Das stattliche Gebäude wurde von 1935 bis 1939 als Bürohaus für Dienststellen der Stadtverwaltung erbaut. Nur wenige Jahre nach seiner Errichtung erlitt das Gebäude im zweiten Weltkrieg sehr schwere Schäden, wurde aber um 1950 unverändert wieder aufgebaut. Die Fassade erhält Plasitizität durch die werksteingerahmten Fensteröffnungen und Brüstungsfelder, insgesamt besitzt das im leichtem Schwung zur Straße verlaufende Gebäude eine gewisse Eleganz. Die neuen Kastenfenster und deren strenge Zierprofilierung und Vereistung orientieren sich fast millimetergenau an den historischen Vorbildern. Aufgrund der vielbefahrenen Strasse wurde die Schallschutzklasse 4 gefordert. Dies wurde unter anderem durch eine innere Isolierverglasung erreicht. Viele der teilweise bis zu 3m hohen Elemente wurden auf der inneren Ebene mit in der vollen Höhe durchgehenden Flügeln konstruiert - wobei die Griffoliven bedienungsfreundlich sehr tief sitzen und sich dennoch mittels eines Spezialbeschlags sehr einfach öffnen und schließen lassen.
Details zum Projekt
Berlin
Deutschland
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