Ehemalige Propstei mit PaXretro58 aus Meranti in Hattingen

PaXclassic Sicherheitsfenster im Kulturdenkmal

 

Ehemalige Propstei mit PaXretro58 aus Meranti in Hattingen

PaXclassic Sicherheitsfenster im Kulturdenkmal

 

Propst Henrich von der Recke an St. Severin in Köln, der auch Kanonikus zu Cronenberg und Soest war, erbaute 1561 in Blankenstein ein Haus, das bis dato  nach ihm die „Propstei“ genannt wird.

Noch immer ist über dem Kellereingang links das Recksche, rechts das Flecksche Wappen mit der Jahreszahl 1561 und den Initialen HVDR (Hinrich von der Recke) angebracht. 1821 erwarb der Kaufmann Carl Friedrich Gethmann die Besitzung, baute das Haus zu einem schönen Wohnhaus im bergischen Stil um und legte einen beachtlichen Garten an. Die Bedeutung des Hauses und des Gartens lässt sich nachweisen: Kein geringerer als Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen bezog während einer Reise durch Westfalen Quartier bei C. F. Gethmann und besichtigte auch dessen Gartenanlagen, die heute als bedeutende Denkmäler eingetragen sind. Carl Friedrich Gethmann, Handelsherr und Reeder zu Blankenstein und Ruhrort, Königlicher Kommerzienrat und Ritter des Roten Adlerordens IV. Klasse, stirbt im hohen Alter von 88 Jahren. Er und seine Nachkommen bewohnten die Propstei in Blankenstein 179 Jahre (1821 – 2000). Wie damals führen einige Stufen von der Hauptstrasse auf einen Hof zwischen den zwei Häusern, der Probstei und der "Schule", beides Bürgerhäuser im klassizistischen Stil, schieferverkleidet mit weißen Sprossenfenstern und grünen Fensterläden. Die neue Eigentümerin  der Probstei erkundigte sich im Zuge der umfassenden Sanierung des Gebäudes unter anderem bei der Firma PaXclassic, welche Möglichkeiten es für die Herstellung denkmalgerechter Fenster gibt. Nach einem Ortstermin und in engster Abstimmung mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde wurde eine Lösung gefunden, die gut zu dem bedeutenden und geschichtsträchtigen Gebäude passt. So wurden zwei Fenster aus der Erbauungszeit behutsam restauriert und durch Innenvorfenster ergänzt. Alle anderen, teilweise unpassenden Fensterkonstruktionen der vergangenen fünfzig Jahre, wurden gegen besondere PaXclassic-Isolierglasfenster getauscht. Dabei wurde ein präziser Nachbau der Zierlemente und Ansichtsbreiten ebenso realisiert wie auch die Verwendung von authentischem und lebendigem Fourcaultglas. Eine weitere Vorgabe der Eigentümerin wurde erfüllt: Dank modernster Sicherheitsbeschläge und unsichtbarer Anbindung an die Alarmanlage reagieren die äusserlich historisch anmutenden Fenster bereits auf kleinste Langfingerbewegungen extrem sensibel. Nach der gelungenen Sanierung fallen die Eingriffe nur Eingeweihten auf und das Erscheinungsbild der beiden Gebäude und der Gärten bewahrt auch zukünftig Charme und Patina vergangener Zeiten.

Details zum Projekt
Ausführungsjahr:
2004
Ort:

Hattingen
Deutschland

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