Jagdschloss saniert
Fürstlich saniert
Fürstlich saniert
Das relativ schlichte Jagdschloss ließ sich Fürst Ludwig von Nassau-Saarbrücken zwischen 1783 und 1786 errichten. Im Schlosshof stehend fällt der schmucke Mittelbau mit dem symmetrischen Treppenaltan auf. Einige Jahre konnte Fürst Ludwig das Schloß nutzen um zur Jagd zu blasen bzw. blasen zu lassen. 4 Jahre nach seinem Tod wurde es versteigert um 1842 nach wechselnden Besitzverhältnissen in den Besitz vom Königlich-Preußischen Forst überzugehen. Es blieb bis 2016 in der Hand der Forstverwaltung. Heute ist die unter Denkmalschutz stehende dreiflügelige Anlage im Besitz des Zweckverbandes Regionalentwicklung Warndt. Die alten (nicht historischen) Fenster stammten aus einer Umbauphase Mitte des letzten Jahrhunderts und beeinträchtigten das Erscheinungsbild durch die fehlenden Sprossen. Mit Mitteln der Europäischen Union konnte das Sanierungsvorhaben „ Sanierung und Inwertsetzung des Jagdschlosses Karlsbrunn – Erneuerung Fenster Außentüren und Klappläden“ umgesetzt werden. Das zuständige Denkmalamt stellte aufgrund der Bedeutung der Anlage hohe Anforderungen: Holzart Eiche, konstruktive glasteilende Sprossen (35mm), geschlossene Brüstungsfugen und handwerklicher Pinselstrich, Sonderfarbton mit dazu passendem Abstandhalter im Scheibenzwischenraum und bei einer Reihe von Fenstern auch einen kleinen Lüftungsflügel („Flügel im Flügel“). Die gelungen Arbeiten wurden von der regional ansässigen und renommierten Schreinerei Feld aus Beckingen durchgeführt. Die sanierte Anlage nebst Forstgarten und Gastronomie ist ein Kleinod in der Region und lohnt einen Besuch.
Details zum Projekt
Schloßstrasse 1
66253 Grossrosseln - Karlsbrunn
Deutschland
massiver Steinbau, Schloss
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