KfW fördert einbruchhemmende Fenster und Türen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) reagiert auf die steigenden Zahl der Wohnungseinbrüche und nimmt einbruchhemmende Fenster und Türen in ihr Förderprogramm auf. Zwar legt die Förderbank kein spezielles Programm zu diesem Thema auf, gleichwohl aber öffnet Sie bestehende Fördertöpfe.

Der Einbau einer neuen Haustür mit einbruchhemmenden Eigenschaften fördert die KfW beispielsweise im Rahmen der Förderprodukte "Energieeffiziente Sanierung" und "Altersgerecht Umbauen". Die KfW empfiehlt ausdrücklich: "Achten Sie daher beim Kauf der Türen nicht nur auf die energetischen Kennwerte, sondern auch auf die Widerstandsklasse." Zu empfehlen seien Türen aber der Widerstandsklasse 2 (RC2).

Ebenfalls von den beiden Förderprogrammen abgedeckt ist der Einbau von Sicherheitsfenstern, die laut KfW mindestens der Widerstandsklasse 2 (RC) entsprechen sollten. Zusätzlich empfiehlt die KfW in besonders gefährdeten Gebieten den Einbau von Rollläden. Die Montage von wenig vorteilhaften Gittern vor dem Fenster wird von der Förderbank ebenfalls unterstützt, ist bei modernen Sicherheitsfenstern wie denen von PaX aber unnötig, weil diese die Norm zur Einbruchhemmung auch ohne zusätzlichen Schutz durch Gitter erfüllen.

Ebenfalls interessant: Im Rahmen des Programms "Altersgerecht Umbauen" werden auch Alarmanlagen von der KfW gefördert. Ein Beispiel hierfür ist PaXsecuraE, das durch seine sensiblen Sensoren bis zu drei Minuten früher Alarm schlägt als herkömmliche Meldesysteme. Ein Wachdienst oder die Polizei, die so telefonisch herbeigerufen werden, haben also deutlich mehr Zeit, die Täter auf frischer Tat zu ertappen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der KfW-Bank.

Datum

11.07.2014 - 09:41