Energie sparen geht jetzt auch im Denkmal

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Denkmalschutz und Dreifachverglasung sind kein Widerspruch mehr. Im Gegenteil: Das neue PaXsolarWhite Plus eröffnet Architekten und Sanierern ganz neue Perspektiven.
Fenster sind bei der denkmalgerechten Sanierung oft ein neuralgischer Punkt: Die schmalen Ansichten der historischen Vorlage sind mit heute gebräuchlichen und energiesparenden Fensterprofilen nicht zu erreichen. PaX hat mit seinem Fensterprofil IV68 schon seit Jahren ein Fenster im Angebot, das den hohen denkmalpflegerischen Anforderungen entspricht.
2012 schlägt PaX das nächste Kapitel der Fenstergeschichte auf und nimmt ein Glas ins Programm, das sogar noch mitten im Winter solare Energie gewinnt, diese Energie im Raum hält und so Heizkosten spart.
„Die ständigen Novellierungen der Energieeinsparverordnung wird künftig den Einsatz von Zweifachverglasungen nahezu unmöglich machen. Ausnahmeregelungen für den Denkmalschutz entkoppeln den Denkmalschutz von durchaus sinnvollen technischen Weiterentwicklungen und Klimazielen, aber auch von entsprechenden Fördertöpfen. Mit PaXsolarWhite Plus haben wir als erster Hersteller eine Lösung für dieses Dilemma der Denkmalschützer", sagt Peter Neeb, Einkaufsleiter bei der PaX AG und geistiger Vater der neuen Verglasung. Mit PaXsolarWhite Plus erreicht der Hersteller mit einem für Denkmalschutzfenster gut geeigneten 36 Millimeter schmalen Glasaufbau nicht nur einen extrem guten Wärmedämmwert (Ug-Wert) von 0,5 W/(m²K), sondern auch einen hervorragenden Energiegewinn ab 60 Prozent (g-Wert). Damit lassen sich Fenster mit einem Uw-Wert von 0,71 W/(m²K) herstellen.
Im Gegensatz zu der sonst üblichen Standard-Dreifachverglasungen mit gelblichem Farbeindruck und Energiegewinnen im 40-Prozent-Bereich ist PaXsolarWhite Plus für Sanierungsspezialisten im Denkmalwesen besonders interessant, denn die insgesamt extrem farbneutrale Dreifachverglasung hat als äußerste der drei Scheiben ein ohnehin absolut neutrales Weißglas. „Statt dieser Weißglasscheibe kann auch ein historisches Glas eingebaut werden", erklärt Neeb. So können nicht nur die originalen Farbnuancen historischer Gläser im Innenraum wahrgenommen werden. Gleichzeitig werden damit historische Ansichten trotz moderner Verglasung bewahrt. Mundgeblasene oder gezogene Scheiben, wie sie früher verbaut wurden, haben immer für spannende Reflexionen auf dem Glas und damit in der Fassade historischer Gebäude gesorgt. Mit planem Floatglas ginge dieser Effekt verloren. PaXsolarWhite Plus ist deswegen besonders nahe dran am Original - trotz hochwertiger Dreifachverglasung. Ein besonderer Aufpreis für diese denkmalgerechte Sonderausstattung wird nicht fällig, Kunden zahlen lediglich den Differenzbetrag, den eine historische Scheibe mehr kostet als das äußere Weißglas des universell einsetzbaren neue Glas PaXsolarWhite Plus.
Ebenfalls für Denkmalschützer interessant: In ein an PaXsolarWhite Plus angelehntes Glas lässt sich auch ein weitgehender Schutz vor schädigender ultravioletter Strahlung integrieren. „Gerade in historischen Gebäuden von der mittelalterlichen Mühle bis zum barocken Schloss gibt es häufig eine schützenswerte Inneneinrichtung. UV-Strahlung greift nicht nur die Oberflächen an und lässt Farben verblassen, vielmehr zerstört die UV-Strahlung diese Objekte und lässt die gesamte Inneneinrichtung im Laufe der Zeit weiter altern", sagt Neeb. Eine entsprechend ausgestattete, an PaXsolarWhite Plus angelehnte Verglasung könne dafür sorgen, dass wertvolle Kulturgüter der Nachwelt erhalten bleiben.
PaXsolarWhite ist inzwischen einer der Verkaufsschlager von PaX. Neeb verwundert diese Erfolgsgeschichte nicht: „Schmale Ansichten gepaart mit einer sensationellen Energieeinsparung - das war bislang immer eine Entscheidung entweder... oder. Mit PaXsolarWhite Plus haben Denkmalschützer eine Sorge weniger. Ein hochmodernes Glas, das historisch aussieht, die Inneneinrichtung schützt, Energie spart und besonders helles Licht einfallen lässt - mehr geht nicht."

Datum

22.11.2012 - 21:51