Grußwort
Udo Schreiber, Landesamt für Denkmalpflege Hessen
Geht man nach der Begriffsbestimmung des Reallexikons zur deutschen Kunstgeschichte (Band VII, S. 1254), dann sind Fenster lediglich die „Öffnungen in den Umfassungsmauern, die als Lichtöffnung das Tageslicht in das Innere lassen und oft zugleich als Sichtöffnung den Ausblick oder auch den Einblick ermöglichen." Dieser Definition des Fensters, die im Grunde genommen die lichte Rohbauöffnung zwischen den Fenstergewänden beschreibt, entsprechen auch überkommene historische Fassadenrisse von der Renaissance bis hin zum Klassizismus, in denen die „Fensterverschlüsse" mit ihren notwendigen Versprossungen nicht dargestellt sind. In Kenntnis dieser historischen Bauzeichnungen wollte mich ein besonders schlauer Bauherr einmal von seinem Vorhaben überzeugen, sein Barockhaus mit neuen, ungegliederten, sprossenlosen, einflügligen Fenstern auszustatten. Schließlich läge diese seine Gestaltungsabsicht auch im Sinne der alten Barockbaumeister, wie deren Zeichnungen unter Beweis stellten.
Natürlich wissen wir, dass früher die Gewerke der Bauschreinerei gesondert behandelt wurden, wie Detailzeichnungen von Balthasar Neumann und Friedrich von Gärtner zeigen, und es besteht auch mit dem großenTeil unserer Klientel Einvernehmen darüber, dass beim notwendigen Austausch, wenn also die historischen Fenster nicht mehr zu halten sind, in der Regel Fenster mit einer dem historischen Gebäude entsprechenden Gliederung zum Einsatz kommen. Allerdings wird die Denkmalpflege in jüngster Zeit immer häufiger mit dem Wunsch nach Einbau von Kunststofffenstern seitens der Bauherrschaft konfrontiert, oft verunsichert durch die Einführung des „Energiepasses". Nur wärmegedämmte Kunststofffenster, so wird argumentiert, erlaubten einen wartungsfreien Betrieb, sie seien außerdem optisch nicht von Holzfenstern zu unterscheiden.
Sollte es der kunststoffverarbeitenden Industrie auch gelingen, immer täuschender aussehende Repliken herzustellen, so muss festgehalten werden, dass sich die gestalterischen Besonderheiten von Sprossenfenstern nur aus der traditionellen, schreinermäßigen Bearbeitung des hochwertigen Werkstoffes Holz erklären lassen. Die Materialgerechtigkeit zeigt sich denn auch in den Details wie einem Wetterschenkel und der Schlagleiste. Bei Kunststofffenstern haben diese Bauteile keinen Sinn und führen sich selbst ad absurdum, da sie ohne Funktion sind. Baudenkmäler und Teile denkmalgeschützter Gesamtanlagen sind nach § 24 Energieeinsparverordnungvon deren Bestimmungen ausgenommen. Trotzdem haben auch Denkmaleigentümer das Recht auf eine angemessene Wärmedämmung an ihren Gebäuden und darauf, einen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgangmit unserer Umwelt leisten zu dürfen. Aus diesem Grund sind Tagungen wie das „Fenster im Baudenkmal" so wichtig. Sie zeigen, dass Denkmalschutz und Umweltschutz auch unter dem Einsatz traditioneller und ökologischer Baustoffe funktionieren kann. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche Tagung.
Ihr Udo Schreiber
Landesamt für Denkmalpflege Hessen
Programm
Freitag, 19.11.2010 (Kloster Nimbschen)
| Uhrzeit | Thema/Referent |
| 13:00 Uhr | Eintreffen der Gäste im Hotel |
| 14.00 - 14.30 Uhr | Begrüßung der Gäste Rückblick auf die Veranstaltung 2008 und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Holzfenster Referent: Dr. Fritz Struth, PaX AG, Ingelheim |
| 14.30 - 15.00 Uhr | Das Fenster und die Lüftung Ökologie, Wärmephysiologie und Ökonomie Referent: Dr.-Ing. Thomas Hartmann, ITG Dresden |
| 15.00 - 15.30 Uhr | Das Fenster und sein Umfeld Informationen zur bauphysikalischen Realität Referent: Prof. Dr.-Ing. Lothar Siebel, FH Aachen |
| 15.30 - 16.00 Uhr | Kaffeepause |
| 16.00 - 16.30 Uhr | Innendämmung mit Naturbaustoffen im Baudenkmal Referent: Dipl.-Ing. Ulrich Röhlen, Fa. Claytec, Viersen |
| 16.30 - 17.00 Uhr | Die Abdichtung des Holzfensters in der ökologisch gedämmten Wand Referent: Rainer Nowotny, Fa. Hanffaser, Uckermark |
| 18.00 Uhr | Konzert in der St.-Kilians-Kirche, Bad Lausick Musikstücke aus drei Jahrhunderten, Silbermann-Orgel und Violinen (Bustransfer) |
| 19.30 Uhr | Abendessen Anschließend Ausklang im Hotel |
Samstag, 20.11.2010 (Kloster Nimbschen)
| Uhrzeit | Thema/Referent |
| 8.00 Uhr | Frühstück |
| 9.00 - 9.30 Uhr | Fensterlüftung und Raumklimaim Wandel der Zeit Referent: Dr.-Ing. Helmut Künzel, Valley |
| 9.30 - 10.00 Uhr | Energieeffiziente Fenster in Verbindung mit intelligenten Lüftungssystemen Referentin: Dipl.-Phys. Vera Meier, PaX AG, Ingelheim |
| 10.00 - 10.30 Uhr | Kastenfenster-Sanierung und Ergänzung als Strategie zum Erhalt von Holzfenstern Referentin: Dipl.-Ing. Susanne Gampfer, TU München |
| 10.30 - 11.00 Uhr | Kaffeepause |
| 11.00 - 11.30 uhr | Holzfenster im Spannungsfeld zwischen Normen, Energiestandards und Denkmalschutz Referentin: Dipl.-Ing. Kerstin Schweitzer, IHD Dresden |
| 11.30 - 12.00 Uhr | Objektbericht Spatzenhof auswärts öffnende Einfachfenster, ergänzt durch Isolierglas Referent: Dipl.-Ing. Architekt Timo Hilverkus, Architketurbüro Hilverkus, Wermelskirchen |
| 12.00 Uhr | Abschlussdiskussion |
Referenten
Die Referenten der PaXclassic Fachtagung "Fenster in Altbau und Baudenkmal 2010"
Dipl.-Ing. Susanne Gampfer - TU München
Jahrgang 1965, Architekturstudium an der Technischen Universität München und der University of Bath, Südengland. Seit 1992 Tätigkeit als Architektin und Projektleiterin in verschiedenen Büros (Planung, Ausschreibung und Baudurchführung). Seit 2003 wissenschaftliche Mitarbeit bei Prof. Hermann Kaufmann am Fachgebiet Holzbau der Fakultät für Architektur an der TU München. In den vergangenen Jahren mehrere Lehraufträge aus dem Bereich der Bautechnik und der Baugeschichte, sowie Vorträge bei internationalen Konferenzen, daneben Bearbeitung eigener Projekte aus dem Bereich der Denkmalpflege.
Dr.-Ing. Thomas Hartmann - ITG Dresden
Jahrgang 1967, Studium und Promotion an der TU Dresden, anschließend Leiter Lüftungstechnik am Institut für Thermodynamik und TGA der TU Dresden. Seit 2004 Geschäftsführer am ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden Forschung und Anwendung GmbH. Seit 2009 Nebentätigkeit in Vertretungsprofessur für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig (FH). Arbeitsschwerpunkte: Forschungsprojekte und Gutachten mit den Themen Lüftung, Raumlufthygiene, thermische Behaglichkeit und Klimatisierung, Mitarbeit in verschiedenen nationalen und internationalen Normungsgremien in Verbindung mit Normungsarbeit zu Energieeffizienz und Auslegung von TGA-Anlagen, Ausbildung von Energieberatern
Dipl.-Ing. Architekt Timo Hilverkus - Architketurbüro Hilverkus, Wermelskirchen
Jahrgang 1970, Studium an der RWTH Aachen von 1991 - 1997. Seit 1997 Mitarbeit im Architekturbüro Hilverkus und Staller in Wermelskirchen, seit 2005 weitergeführt als Architekturbüro Rolf Hilverkus.
Dr.-Ing. Dipl.-Phys. Helmut Künzel - Valley
Jahrgang 1926, Studium der Physik an der Technischen Universität Stuttgart, anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fraunhofer-Institut für Bauphysik. Von 1952 bis 1991, Leiter der Freiland-Versuchsstelle dieses Instituts in Holzkirchen. Dort vor allem mit Fragen des Wärme- und Feuchteschutzes von Baustoffen bei natürlicher Bewitterung befaßt. Autor verschiedener Fachbücher.
Dipl.-Phys. Vera Meier - PaX AG, Ingelheim
Jahrgang 1965, Physikstudium an der Universität Mainz, anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Institut für Physik / Abt. Festkörperphysik. Seit Abschluss der Elternzeit im Jahr 2010 bei der PaX AG, Ingelheim zuständig für die konzernweite Koordination der Aktivitäten rund um den Themenkomplex Lüftung im Zusammenhang mit der Fenstersanierung.
Rainer Nowotny - Hanffaser, Uckermark
Jahrgang 1964, Studium an der Humboldt-Universität Berlin, 1987 Mathematiker in der Theoretischen Gesellschaft Berlin, 1989 Hard- und Fileware-Entwickler in der KNR-Production, 1996 Gründung der Hanf-Faser-Fabrik Uckermark
Dipl.-Ing. Ulrich Röhlen - Claytec, Viersen
Jahrgang 1960, Architekt, Technischer Leiter des Lehmbaustoffproduzenten Claytec e.K., Deutscher Preis für Denkmalschutz, Vorstandsmitglied im Dachverband Lehm e.V., Weimar, Mitverfasser der Lehmbau Regeln, Fachbuchautor
Dipl.-Ing. Kerstin Schweitzer - IHD Dresden

Jahrgang 1961, von 1977 bis 1981 VEB Holzveredlungswerk Wiederitzsch: Berufsausbildung und Tätigkeit als Anlagentechnikerin. Anschließend Studium an der TU Dresden: Verfahrensingenieurwesen, Holz- und Faserwerkstofftechnik. Seit 1986 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im WTZ Holz Dresden, ab 1991 IHD gemeinnützige GmbH. Aktuelle fachliche Schwerpunkte: Rahmenmaterialien im Holzfensterbau - neue Materialien / Materialkombinationen, Eigenschaften/Einsatzbedingungen, Konstruktion, Oberflächenbeschichtung, Fertigung (z.B. Thermoholz, WPC), Wärme- und Feuchteschutz (alle Rahmenmaterialien): Nachweise diverser wärmeschutztechnischer Kennwerte für Fenster/Türen sowie Einzelkomponenten, Wärmebrückenbetrachtung, Optimierung wärmeschutztechnischer Eigenschaften von Bauelementen.
Prof. Dr.-Ing. Lothar Siebel - FH Aachen
Jahrgang 1948, Abschluss des Architekturstudiums 1974, Promotion 1986 mit Dissertationschwerpunkt Bauphysik / Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse im Keller- und erdberührenden Bereich. Hochschulen: RWTH-Aachen, Uni Stuttgart und Uni Dortmund. Seit 1971 selbständige freiberufliche Tätigkeit als Bauphysiker und Konstruktionsingenieur im Bauphysiklabor der Fachhochschule Aachen, FB: Architektur + Bauingenieurwesen. Von 1975 bis 1983 Lehrbeauftragter f. Raumakustik / Baustoffl./ Bauphysik.Von 1977 bis 1983 Leiter der amtlich anerkannten Schall- und Wärmemess-Stelle Aachen (u.a. schall- u. wärmetechnische Güteüberwachungen). Seit 1978 vereidigter Sachverständiger für Schallschutz, seit März 1983 Professor für Bauphysik an der Fachhochschule Aachen, tätig in der Lehre für die Fachbereiche Architektur und Bauingenieurwesen.
Dr. rer. pol. Fritz Struth - PaX AG, Ingelheim
Jahrgang 1952, 1971 bis 1977 Studium zum Dipl.-Kaufmann an der Johannes Gutenberg Universität, Mainz. Anschließend bis 1982 Promotionsstudium am Corpus Christi College, Oxford. Nach zweijähriger Tätigkeit als Unternehmensberater bei Deloitte in London, Übernahme der Schweickhardt GmbH Ingelheim. Seit 1985 Aufbau der Marke PaX Fenster und Türen. Heute Vorstand der PaX AG, Ingelheim.
Veranstaltungsort und Anfahrt
Veranstaltungsort :
Kloster Nimbschen
Nimbschener Landstraße 1,
04668 Grimma
Telefon 034 37/ 99 50
Entfernung Leipzig - Kloster Nimbschen ca. 35 km
Veranstalter
PaX AG, Ingelheim
in Verbindung mit PaXclassic
Seit Jahren veranstaltet PaXclassic, immer parallel zur Leipziger Messe denkmal, Tagungen rund um das Thema Fenstersanierung im Altbau und Baudenkmal.
PaXclassic hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Anforderungen der Bauherren und Denkmalschützer in Bezug auf die Erhaltung der ursprünglichen Erscheinungsbilder ihrer Gebäude gerecht zu werden.
Dabei nutzt PaX den technischen Fortschritt, um verbesserte Eigenschaften von Fenstern in Bezug auf Wärmedämmung, Schallschutz und Sicherheit auch in historisierenden Bauformen zu erfüllen, soweit dies im Rahmen des Denkmalschutzes und der gewählten Systeme möglich ist.
Heute zählt PaXclassic zu den führenden Anbietern von historisierenden Fenstern und Haustüren und verfügt über ein erprobtes Netzwerk von Fachpartnern, die sich auf die Restaurierung und fachgerechte Sanierung historisierender Fenster bestens verstehen. Ein Beispiel für die Möglichkeiten die PaXclassic bietet, ist das Kronberger Spital. Weitere Referenzen zeigen wir Ihnen gerne auf unserem Messestand auf der Denkmal 2010.
PaXclassic ist ein Geschäftsbereich der PaX AG in Ingelheim, die neben historisierenden auch moderne Fenster und Haustüren fertigt. Mehr als 450 Mitarbeiter produzieren an vier Standorten in Deutschland mit computergesteuerter Fertigungstechnik Fenster und Haustüren in den Materialien Holz, Holz-Aluminium Kunststoff und Aluminium. Besonderes Know-how bietet PaX im Bereich der Sicherheitsausstattung PaXsecura. PaXsecura ist inzwischen für alle Materialarten bis zur Widerstandsklasse 3 zertifiziert und verfügbar. Ausführliche Informationen zum gesamten Produktsortiment liefert Ihnen diese Webseite.
Das Kronberger Spital
Das Kronberger Spital
Lebendige Baugeschichte mit PaXclassic
Seit über 400 Jahren gibt die älteste kirchliche Stiftung Hessens armen Menschen ein Obdach. So auch im „Cronberger Spital" in der Talstraße,das 1436 erstmals im Zinsbuch Franks des Reichen und dann noch einmal 1586 im Zusammenhang einer Armenspeisung durch Hartmut den 13. erwähnt wurde. Durch Stiftungszuwendungen der Ritter von Kronberg wurde das Spital als Fachwerkgebäude, stattlich und unübersehbar zwischen den kleineren Fachwerkhäusern der Umgebung, in den Jahren 1609 -1611 neu errichtet.

Ein Spital war zur damaligen Zeit weniger ein Krankenhaus als vielmehr eine Möglichkeit, Obdachlosen, armen Witwen, gefallenen Mädchen und anderen Bedürftigen Kost und Logis zu geben. Vom Kronberger Spital ist überliefert, dass dort früher mittellose Witwen mit ihren oftmals zahlreichen Kindern auf engstem Raum lebten. Als Gegenleistung mussten sie die Straßen rund um das Gebäude fegen. Auch bemerkenswert: Noch bis zum Ende der 1950er Jahre mussten die Bewohner das Wasser aus einem Brunnen holen.
Im Jahr 1996 konnten Reparaturarbeiten am Dach nicht mehr aufgeschoben werden. Im Zuge der Untersuchungen stellte sich schnell heraus, dass die Schäden weit umfangreicher waren als bislang vermutet. Die Balkenlage der Obergeschossdecke und die der darunter liegenden Geschosse waren dringend sanierungsbedürftig - das Gebäude musste aus Sicherheitsgründen geräumt werden. „Wir haben das ganze Haus auseinander genommen", erzählt Pfarrer Hans-Joachim Hackel. Nicht nur die geschädigten Balken und das Dach wurden sorgfältig saniert - auch die fachwerksichtigen Fassaden und die Holzfenster wurden nach Vorgabe des Landesamtes für Denkmalpflege wieder rekonstruiert.
Bei den Fenstern machten die kleinen Öffnungsmaße der Gefache von teilweise nur 70 cm x 120 cm die Profilgestaltung zur Millimeteraufgabe. Diese Herausforderung konnte jedoch mit einem speziell hierfür entworfenen, besonders schmalen Holzquerschnitt von PaXclassic gemeistert werden. Dass beim Umbau viel mehr als nur technische Fragen zu lösen waren, erklärt Pfarrer Hackel am Beispiel der alten Mieter und der Nachbarn.

Diese hätten in den drei Baujahren einiges erleiden müssen. Geduldig hätten sie Baulärm und Straßensperrungen mitgetragen, „weil sie sich mit dem Gebäude solidarisiert haben". Denn für viele gehöre „das Haus zur Gemeinde wie die mittelalterliche Johanneskirche". Und die alten Mieter, von denen einige schon im Spitalhaus geboren seien, hätten sich nicht leicht an die viel schöneren neuen Wohnungen gewöhnt, die sie mit Hilfe der Stadt gefunden hatten.
Im Zuge der Gebäudesanierung hat man auch die Satzung der alten Stiftung gründlich überholt und rechtlich in die Form einer modernen Stiftung gebracht. Ihr Vorsitzender Rolf Jodlauk trägt aber nach wie vorden Titel „Spitalmeister" und pflegt die Tradition der ältesten kirchlichen Stiftung im heutigen Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
Letztendlich war die umfangreiche Sanierung des Spitals ein sorgfältiges Abwägen zwischen Denkmalpflege, Architektureingriffen und nutzbarer Wohnfläche. Im Ergebnis sind sechs Sozialwohnungen mit gesundem Raumklima entstanden - und das denkmalverträglich. So erstrahlt das älteste Kronberger Gebäude wieder in vollem Glanz und bietet seit über 400 Jahren auch zukünftig Hilfsbedürftigen ein sicheres Obdach.